Der 28-jährige Vladimir Y. aus Kasachstan rastete im Vorjahr auf dem Polizeiposten St. Kanzian völlig aus. Er trat Revierinspektor L. mehrmals in den Unterleib, schlug auf eine Polizistin ein, rannte mit dem Kopf gegen weitere Polizisten. Inspektor L.: "Ich war 13 Tage im Krankenstand." Für die Tat setzte es fünf Monate bedingte Haft gegen den Kasachen.
Dann begann für L. eine Odyssee. Basierend auf der Verurteilung, wollte der Polizist Schmerzensgeld vom Kasachen. "Von den Grünen erhielt ich allerdings eine falsche Adresse, was ein Verstoß gegen das Meldegesetz war." Wochenlang musste der Anwalt des Polizisten recherchieren, ehe dieser Tage der Aufenthaltsort des gewalttätigen Asylanten endlich ausfindig gemacht werden konnte.
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone
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