Duma-Politiker tot
7 Tote bei Heli-Absturz mit Regierungsvertretern
Sieben Menschen seien unmittelbar bei dem Hubschrauber-Absturz in der Nähe der Grenze zu Kasachstan ums Leben gekommen, sagte Gouverneur Alexander Berdnikow der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Neben Medwedews Duma-Repräsentant Alexander Kosopkin befindet sich einer Sprecherin der örtlichen Behörden zufolge auch der Vize-Chef von Medwedews Abteilung für innere Angelegenheiten, Sergej Livischin, unter den Todesopfern.
Zu den Überlebenden des Absturzes gehören der Vize-Regierungschef der Altai-Region, Anatoli Bannich, sowie der Pilot des Hubschraubers. Zusammen mit zwei weiteren Überlebenden war es ihnen bei Temperaturen von minus 40 Grad gelungen, etwa 40 Kilometer weit durch verschneites Bergland zu laufen und ein paar Wachen an der Grenze zu Kasachstan zu verständigen.
Motorschaden vermutlich Unglücksursache
An Bord des Hubschraubers des Luftfahrtunternehmens Gazpromavia, einer Firma des Energieriesen Gazprom, befanden sich nach amtlichen Angaben acht Vertreter der russischen und der regionalen Regierung, die einen Jagdausflug machten. Außerdem flogen drei Besatzungsmitglieder mit. Der Kontakt zu dem Hubschrauber war am Freitag abgebrochen. Das Wrack und die Todesopfer wurden jedoch erst am Sonntag entdeckt, wie das Katastrophenschutzministerium in Moskau mitteilte. Bannich zufolge sei während des Fluges der Motor des Hubschraubers ausgefallen.
Symbolbild
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.