Die Eltern halten Nachschau und bemerken, dass sich der Qualm bereits im gesamten Stiegenhaus ausgebreitet hat. Sie rennen noch in den ersten Stock und holen zwei spielende Mädchen sowie einen weiteren Mieter. "Das war in letzter Sekunde. Als wir die Stufen hinunter gelaufen sind, begannen sie bereits zu brennen", berichtet Christine Sommer.
Rettung in letzter Sekunde
Die Frau, ihr Mann Bernd sowie die Verwandten und die acht Kinder konnten sich noch rechtzeitig ins Freie retten. Auch die Haustiere konnten vor dem Flammentod bewahrt werden.
Brandursache weiterhin unklar
Insgesamt standen etwa 80 Feuerwehrmänner der umliegenden Wehren im Löscheinsatz. Noch am Tag danach flammten immer wieder Glutnester in dem alten Holzhaus auf. Der Brand dürfte offenbar im Bad ausgebrochen sein. Die Ursache ist noch unklar. Brandexperten der Polizei haben am Dreikönigstag ihre ersten Ermittlungen aufgenommen.
Hilfsaktion angelaufen
Mittlerweile ist für die Familie, die ihr gesamtes Hab und Gut in den Flammen verloren hat, eine große Hilfsaktion angelaufen. "In der forstwirtschaftlichen Ausbildungsstätte Ossiach wurde eine Notunterkunft für alle gefunden. Es soll aber so schnell wie möglich eine passende Wohnmöglichkeit in der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden", so Bürgermeister Franz Mitter.
In einer ersten Aktion hat eine Gemeindebürgerin schnell neues Gewand für die Kinder aufgetrieben. Vorerst dürfte die Familie bei Verwandten in Faak am See Unterschlupf finden.
Die Sommers waren erst im September in das mehrere hundert Jahre alte Holzhaus eingezogen. Sie hatten es eben erst renoviert.
Von Katrin Fister/Kärntner Krone
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