Fünf Prozent Plus

In den Kärntner Skigebieten gibt es kaum Zimmer

Kärnten
02.01.2009 19:15
Eine Fahrt über die Pisten ist derzeit in den Kärntner Skigebieten ein Muss. Das merken auch die Tourismus-Betriebe. Es sind kaum noch freie Zimmer zu ergattern. Die Betriebe schreiben ein Plus von fünf Prozent - und das allein im Dezember ...

Die herrlichen Berge, Traum-Schnee, Sonne und eine zünftige Hüttengaudi - dafür ist Kärnten bekannt. "Wir sind zwölf Tage in St. Oswald. Freunde haben uns das Skigebiet empfohlen. Es ist sehr schön hier", zeigen sich Judith und Martin Eichhorn aus Deutschland begeistert. Allein bei den Skikursen für Tom und Luke wünschen sie sich mehr Flexibilität, denn die Kinder wollen nicht täglich üben. Auch Melanie und Christian Howaldt sowie ihre Kinder Pauline und Nick aus Deutschland wollen wiederkommen: "Das hängt allein von der Freundlichkeit der Menschen ab."

Mehr Bilder vom Trieben in den Kärntner Skiregionen findest du in der Infobox!

Ansturm am Parkplatz, Kassa und Gondel
In St. Oswald zeigt sich der Ansturm schon am Parkplatz, an der Kassa und an der Gondel. Doch die Vorfreude lässt Jung und Alt ruhig in der Schlange stehen. Wie beim Turmbau zu Babel klingt es in den Nockbergen: Italienisch, Kroatisch, Holländisch, Ungarisch - über Silvester sind sie alle angereist. "Die gesamte Region ist gut gebucht, auch für die Wiener Energieferien. Aber dort und da findet sich noch eine Lücke", freut sich Monika Rettenwander vom Bad Kleinkirchheimer Tourismus.

Keine leeren Zimmer auf der Turrach
Sensationell läuft es laut Cornelia Brandstätter auch auf der Turrach: "Derzeit steht nur ein Doppelzimmer leer, aber nicht lange. Denn so viele spontane Gäste wie heuer hatten wir noch nie." Die meisten der schnell Entschlossenen kommen aus Slowenien und Deutschland. In den Semesterferien der Wiener und Steirer sind die Zimmer bereits zu 90 Prozent ausgebucht.

Fünf Prozent Nächtigungsplus am Nassfeld
Mit einem Nächtigungsplus von an die fünf Prozent allein für Dezember wird am Nassfeld gerechnet. "Bis 7. Jänner sind wir sehr gut gebucht. Etwa die Hälfte der Gäste kommt aus Österreich, auch viele Ungarn, Kroaten, Tschechen und Slowenen sind bei uns", freut sich Walter Zerza vom Tourismusbüro Hermagor.

Begeisterung herrscht auf der Koralm
"Bis 10. Jänner ist alles bummvoll! Zuerst wollten alle Silvester im Skigebiet verbringen, dann kommt die kroatische Ferienwoche. Die tolle Schneelage beschert uns ein Plus", freut sich Karin Pucher. Mit einem Nächtigungsplus rechnet auch Hemma Messner für Heiligenblut: "Es ist eine Sensation!"

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