"Bezirksvorsteherin Stenzel glaubt offenbar, dass Leuchten ewig halten", mutmaßte der SPÖ-Politiker. Überdies müsste die im Zuge der Fußgängerzonen-Neugestaltung projektierte Konzeption der Schanigärten adaptiert werden, würden nicht die neuen Lampen installiert.
700.000 Euro pro Leuchte fällig
Stenzel hatte am Dienstag Schicker dazu aufgefordert, auf die Aufstellung neuer Leuchten in den City-Fußgängerzonen zu verzichten. Einerseits gebe es massive Proteste aus der Bevölkerung gegen den in der Kärntner Straße aufgestellten Prototyp. Andererseits brachte die Bezirkschefin auch wirtschaftliche Gründe ins Spiel, zumal pro Leuchte bis zu 700.000 Euro fällig würden.
"Chance für konsensuale Lösung"
"Dass die Beibehaltung der alten Leuchten auf massive Zustimmung stößt und gleichzeitig einen finanziell vernünftigen Ausweg möglich macht, sollte als Chance für eine konsensuale Lösung begriffen werden", so Stenzel. Die neuen Leuchtenmodelle würden in der Inneren Stadt jedenfalls "als sündteurer Missgriff empfunden".
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.