Die Liste wird von Parteichef Reinhart Rohr angeführt, gefolgt von den Landesräten Peter Kaiser und Nicole Cernic. Platz acht der Landesliste ging an die Jugendfunktionärin Marie-Theres Grillitsch vom Aktionskomitee kritischer Schüler.
99 Delegierte dafür, Elf sind dagegen
Die Liste wurde mit 99 Ja-Stimmen abgesegnet, elf Delegierte votierten dagegen, zwei Stimmen waren ungültig. Die Frauenquote liegt bei etwa 30 Prozent, unter den ersten 18 Listenplätzen finden sich sechs Frauen.
Rohr: "Politik mit Handschlagqualität"
Rohr stellte in seiner Ansprache die Themen Arbeitsplatz, Kampf gegen Teuerung und für ein leistbares Leben in den Mittelpunkt. Er unterstrich, dass seine Partei "Politik mit Handschlagqualität" betreibe: "Die Menschen können sich gerade in schwierigen Zeiten auf die Sozialdemokratie verlassen."
SPÖ will Nummer Eins werden
Sein Wahlziel ist es, das BZÖ zu überholen und als stimmenstärkste Partei den Anspruch auf den Landeshauptmann zu stellen. Dies sei absolut erreichbar, so Rohr: "Wir haben noch im Oktober um den Dreier vorne gekämpft, inzwischen sind wir von Woche zu Woche stärker geworden."
Rohr schielt auf LH-Sessel
Um den Landeshauptmannsessel zu erreichen, müsse man auf jeden Fall die Nummer Eins werden, meinte der SPÖ-Chef. In den vergangenen Wochen habe sich nämlich gezeigt, dass die ÖVP wohl in erster Linie mit dem BZÖ zusammenarbeiten wolle. Als Beweis führte er die Wahl Gerhard Dörflers zum Landeshauptmann ebenso an wie den gemeinsamen Beschluss des Nachtragsbudgets in Regierung und Landtag.
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