Flammeninferno
Lagerfeuer löste Brände in Kalifornien aus
US-Präsident George W. Bush und Gouverneur Arnold Schwarzenegger machten unterdessen für die Opfer der schweren Waldbrände in Kalifornien den Weg zu staatlichen Finanzhilfen frei. Damit erhalten Betroffene beispielsweise beim Ersatz zerstörter Ausweispapiere oder der Inspektion von Grundstücken Hilfe. Wer infolge der Brände seinen Arbeitsplatz verloren hat, kann ebenfalls mit staatlichen Beihilfen rechnen.
Die Lage in den kalifornischen Waldbrandgebieten hat sich mittlerweile entspannt. Ein klarer Himmel und ein ruhiger Wind verhalfen der Feuerwehr am Dienstag zu weiteren Erfolgen im Kampf gegen die Brände. Die meisten Evakuierungsanordnungen konnten aufgehoben werden. Die starke Luftverschmutzung durch die Asche hält aber noch an. Viele Schulen im Großraum von Los Angeles bleiben noch geschlossen.
Suche nach Opfern
Rund 1.000 Häuser wurden zerstört, 170 Quadratkilometer Wald ein Raub der Flammen. Die Behörden warnten trotz der Erfolge bei der Brandbekämpfung, dass die Gefahr noch nicht gebannt sei und die Flammen an vielen Stellen weiter wüten. Hundestaffeln suchen in den Überresten eines abgebrannten Wohnmobilparks weiter nach etwaigen Opfern. Vorerst wurden keine Leichen gefunden.
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