Geld für Weisheit

Uni Chicago sponsert Kärntnerin 100.000 Dollar

Kärnten
21.10.2008 23:14
Was ist Weisheit? Wann ist ein Mensch weise? Und wie wird Lebenserfahrung zur Weisheit? Die Klagenfurter Universitätswissenschafterin Ingrid Glück beschäftigt sich im Rahmen ihrer psychologischen Forschungen mit diesen Fragen. Und ihre Antworten werden mit großer Spannung erwartet - auch von der Universität von Chicago, die das weltweit einzigartige Kärntner Projekt mit 100.000 Dollar unterstützt.

Nach Plato ist die Weisheit eine der vier Kardinaltugenden des Menschen. Die EU setzt einen eigenen Weisenrat ein, um die Zukunft der Union auszuloten. Doch was bedeutet weise? Die Hochschule von Chicago will all diese Fragen klären - im Rahmen einer groß angelegten Weisheitsforschung.

Hohe finanzielle Förderungen
Weltweit wurden von 631 vorgeschlagenen Projekten letztlich 20 ausgewählt, die auch finanziell unterstützt werden. Als einzige Österreicherin kommt die Psychologieprofessorin Dr. Ingrid Glück von der Klagenfurter Alpen-Adria-Universität in den Genuss der stattlichen US-Subvention: Sie erhält für ihr Thema "Wie Lebenserfahrung zu Weisheit wird" 100.000 Dollar, rund 300.000 Euro kommen noch aus einem Forschungsfonds dazu.

40 bis 50 Testpersonen gesucht
Eine These ist, dass Weise mehr aus Problemen lernen als andere Menschen. Was dazu noch fehlt, sind willige Testpersonen, die bereit sind, ihre Weisheit und ihren Lebensweg zu teilen. Glück: "Wir hoffen, dass wir in Kärnten 40 bis 50 Menschen finden, die von anderen als weise angesehen werden."

Von Kerstin Wassermann/Kärntner Krone

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