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LASK kassiert zuhause 5:2-Packung gegen Rapid

Oberösterreich
30.08.2008 23:40
Der LASK verliert weiter Boden auf die Spitze der Fußball-Bundesliga. Am Samstag kassierten die Linzer vor eigenem Publikum in einer turbulenten Partie eine 2:5-Niederlage gegen Rapid, das die längste Zeit ohne Kapitän Hofmann spielte und mit seinem sechsten Ligasieg in Folge zumindest bis zum Sonntag an der Tabellenführer bleibt. Für die Oberösterreicher war es die zweite Schlappe en suite sowie die zweite Heimniederlage der Saison.

Ein blendend aufgelegter Christian Mayrleb hatte die Gastgeber zweimal in Front gebracht (18., 31.), Hoffer (25.) und Maierhofer (42.) aber noch vor Seitenwechsel zweimal ausgeglichen. Ein unglückliches Eigentor von Defensiv-Routinier Baur brachte nur kurz nach Beginn der zweiten Hälfte die Wende (48.), Hoffer (50.) und Katzer (83.) fixierten schließlich den Endstand von 5:2. Aufgrund eines Darm-Virus' war Rapid-Kapitän Hofmann erst in der 68. Minute aufs Feld gekommen, als die Partie bereits gelaufen war.

Das Spiel hatte für die Elf von Andrej Panadic zwar etwas nervös, nach 18 Minuten aber recht erfreulich begonnen. Eine Salmutter-Vorlage von der Mittellinie nahm sich der Stürmer gefühlvoll herunter, profitierte von einer schläfrigen Rapid-Abwehr und erzielte aus wenigen Metern das 1:0. Hoffer, der aus spitzem Winkel Goalie Cavlina bezwang, sorgte freilich für die prompte Antwort (25.). Der LASK konterte nur sechs Minuten später, als Mayrleb nach Vastic-Vorlage den Ball unhaltbar unter die Latte knallte.

Noch vor dem Seitenwechsel hätten die Linzer auf 3:1 erhöhen können. Der überraschte Vastic verfehlte nach einem Saurer-Schuss den hoch von der Latte abspringenden Ball aber knapp (39.). Anstatt die Führung auszubauen, kassierte Schwarz-Weiß allerdings noch den Ausgleich: Salmutter verlor im Spielaufbau den Ball, Maierhofer bediente per Doppelpass mit Boskovic quasi sich selbst und zog aus zehn Metern trocken zum 2:2 ab (42.). Koch-Ersatzmann Hedl vereitelte nur kurz darauf mit einer herrlichen Parade die Wiedergutmachung Salmutters, dessen satten Weitschuss er aus dem Kreuzeck fischte.

Ein Eigentor brachte Rapid schon kurz nach dem Seitenwechsel auf die Siegerstraße: Hoffer setzte sich erst schön durch, sein Billardstoß drehte sich via Wisio und Baur schließlich ins Netz (48.). Nur zwei Minuten später trat der Teamstürmer erneut als Torschütze in Erscheinung. Nach einem weiten Ball auf Boskovic kam das Leder zu Hoffer, der sich nicht bitten ließ (50.).

Auch prominente Wechsel beim LASK brachten in der Folge keine Wende mehr. Erst machte Vastic Platz für Mijatovic (54.), dann kam der junge Schreiner für Salmutter (62.). Die Oberösterreicher schienen den Glauben an einen Erfolg aber verloren zu haben. Klein, der in der vergangenen Runde noch auf die Tribüne verbannt worden war, hatte zwar zweimal den Ausgleich am Fuß (59., 64.), Hedl war jedoch zur Stelle.

Ebenso fanden auch die Gäste noch die eine oder andere Möglichkeit vor und kamen dank Katzer tatsächlich noch zum fünften Treffer: Per Kopf gelang dem Außenverteidiger in der 83. Minute das 5:2.

Panadic: "Ärgerlich!"
Andrej Panadic (LASK-Trainer): "Wenn du zu Hause 2:5 verlierst, ist das sehr ärgerlich. Obwohl das in der ersten Hälfte ganz anders ausgesehen hat. Wir haben uns alles selbst kaputtgemacht. Auch Hoffer hat uns auch kaputtgemacht. Wenn du ihm im Sechzehner etwas Raum lässt, dann macht er seine Tore. Die Gegentore nach dem Wechsel waren der Knackpunkt. Das darf normalerweise nicht passieren."

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