Der "Bruderkrieg" zwischen den ARBÖ-Organisationen in Land Kärnten und Bund hatte Jahre gedauert. Es gab Rücktritte, fristlose Entlassungen, Ausschlüsse. Dann folgte die Konkurseröffnung - mit unterschiedlichen Meinungen, woher die Außenstände, die zur Zahlungsunfähigkeit geführt haben, stammen. Die Mitgliederbeiträge werden in dem Autofahrerklub über die Zentrale in Wien eingehoben und dann zu einem vereinbarten Prozentsatz an die Länder überwiesen.
Der letzte Versuch, den "ARBÖ Kärnten" zu retten und einen Zwangsausgleich herbeizuführen, ist nun gescheitert. Insolvenzgericht und Masseverwalter haben diesen abgelehnt. Und sie gaben der Bundesorganisation den Zuschlag über die Konkursmasse um 2,9 Millionen Euro.
"Damit steht die Zukunft des ARBÖ in Kärnten wieder auf einem soliden Fundament, auf das unsere 33.000 Mitglieder in diesem Bundesland voll und ganz bauen können. Die gesamte Breite unserer Dienstleistungspalette steht auch in Zukunft uneingeschränkt zur Verfügung", sagt der Präsident des Bundes-ARBÖ, Heinz Hofer.
Gegen "die Verursacher des Finanzdebakels" würden Anzeigen erstattet.
von Hannes Mösslacher, Kärntner Krone
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