Mit dem Acuson P10 soll vor allem eine bessere Notfall-Diagnostik möglich werden. Der Hintergrund: In medizinischen Notfallsituationen sind oft die ersten Minuten entscheidend. Das neue System von Siemens unterstützt das medizinische Personal insbesondere bei der Erst- bzw. Akutversorgung an Orten wie Intensivstation, Ambulanz oder Hubschrauber und bringt eindeutige Vorteile: Es ist transportierbar, leicht zu handhaben und damit sehr schnell einsatzbereit. So kann es besonders in der Unfallmedizin bei Personenschäden helfen, Verletzte an Ort und Stelle zu untersuchen und damit sicherzustellen, dass jeder Patient die für ihn notwendige medizinische Behandlung erhält.
Arzt erkennt Herzaktivität
Mit scharf auflösenden Ultraschallaufnahmen kann der Arzt mit dem Gerät zum Beispiel Flüssigkeitsansammlungen (z.B. Blutungen) im Körper erkennen, ebenso die Herzaktivität, etwaige Beeinträchtigungen von Blutgefäßen und Schlagadern anzeigen, sowie das Becken untersuchen. In der Geburtshilfe ist das Mini-Ultraschallgerät selbst noch während der Entbindung in der Lage, die Lebensfähigkeit und Position des Ungeborenen sowie die Fruchtwassermenge zu bestimmen oder Blutungen und Neigungen zu einem Abgang rechtzeitig sichtbar zu machen. Auch in der Veterinärmedizin ist das Acuson P10 einsetzbar.
Die Ultraschallbilder werden auf einem klappbaren Monitor am Gerät dargestellt. Ähnlich wie ein PDA-Taschencomputer lässt sich das Gerät gut mit dem Daumen bedienen. Seine Akkus erlauben Ultraschallaufnahmen von etwa einer Stunde, bevor sie wieder aufgeladen werden müssen. Der behandelnde Arzt kann die Bilder speichern, ins
Technologie kommt zum Patienten
Beim Team der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft ist das Gerät ebenfalls bereits im Einsatz. Im Ernstfall hilft es dem Teamarzt Ernst Schopp bei der Feststellung der Verletzungsschwere und erlaubt somit eine schnelle Entscheidung über die weiteren Behandlungsmöglichkeiten. "Statt den Patienten zur Technologie zu transportieren, bringt das Mini-Ultraschallgerät die Technologie zum Patienten. Das kann wertvolle Minuten sparen, in denen bereits mit der richtigen Behandlung begonnen werden kann", so Schopp.
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