"GTA" als Vorbild
Videospielvertrieb nach Mord an Taxler gestoppt
Der Polizei zufolge hatte der 18-Jährige herausfinden wollen, ob es im wirklichen Leben genauso einfach sei, ein Taxi zu stehlen wie in den "Grand Theft Auto"-Spielen. Als der Taxifahrer sich jedoch weigerte, dem mutmaßlichen Täter sein Auto zu überlassen, stach dieser zu. Anschließend hievte der 18-Jährige den schwerverletzten Taxler auf den Rücksitz und versuchte, rückwärts fahrend aus einer Gasse zu fliehen - geriet dabei allerdings in die Fänge der Polizei. Der 54-jährige Taxifahrer erlag wenig später seinen Verletzungen.
Einer ersten Vernehmung nach habe der mutmaßliche Täter laut Polizei keine Anzeichen für psychische Probleme gezeigt. Sollte der 18-Jährige nun wegen Raubes und Mordes verurteilt werden, droht ihm die Todesstrafe.
Eine Konsequenz hat der Vorfall schon jetzt: Das in Thailand für den Vertrieb der "GTA"-Videospiele zuständige Unternehmen New Era Interactive Media kündigte nach Bekanntwerden der Tat an, künftig keine "GTA"-Titel mehr zu vertreiben. "Wir werden alle Verkaufsstellen bitten, die Spiele aus den Regalen zu nehmen", sagte ein Sprecher.







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