"Ich bin auf dem Balkon gestanden und schaute zu meiner Frau, die gerade am Ufer war. Plötzlich sah ich am Wasser so etwas wie einen Kopf und auf einmal war er weg", schildert Horst U. Der Süddeutsche, der im achten Stock des Appartmenthauses Landskron im Villacher Ortsteil Gratschach-St. Andrä urlaubt, alarmierte umgehend die Einsatzkräfte.
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Großeinsatz
"Wir rückten sofort mit fünf Einsatztauchern und Booten zur Unglücksstelle aus", so Harry Geissler von der Hauptfeuerwehrwache Villach. Unterstützt wurde das Villacher Tauchteam rund um Feuerwehr-Einsatzleiter Bernd Miklautsch von Tauchern der Berufsfeuerwehr Klagenfurt, die von Pilot Hans Schausberger mit dem Polizeihubschrauber "Libelle Kärnten" zum Unglücksort geflogen wurden und Mitgliedern der Wasserrettung.
Suche blieb ergebnislos
Miklautsch: "15 Taucher haben mehr als drei Stunden gesucht, ohne Erfolg. Erschwert wurde der Rettungseinsatz im Ossiacher See durch schlechte Sicht. "Auch mit Hilfe des Sonar-Systems konnten wir nichts finden", so Wolfgang Rainer von der Wasserrettung. Miklautsch: "Nachdem auch niemand wird, haben wir den Einsatz abgebrochen. Das Einzige, was wir im See finden konnten , war eine Fliegerbombe, die jetzt vom Entminungsdienst entsorgt wird."
von Hannes Wallner/"Kärntner Krone" und www.kaerntnerkrone.at
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