Ausgebremst
Illegales Autorennen durch Europa gestoppt
Ein Autofahrer hatte die Polizei alarmiert, weil er auf einer Bundesstraße bei Viechtach in Niederbayern von einem Pulk von Sportwagen mit gefährlich hoher Geschwindigkeit überholt und geschnitten worden sei. Ein Ferrari F430 Scuderia, ein Porsche 997, ein Porsche Cayenne, ein Bentley Continental GT und ein Audi R8 wurden daraufhin in Deggendorf gestoppt. Ein sechstes Fahrzeug, ein Lamborghini, war in Dresden nach einem Unfall liegengeblieben. Auch eines der sichergestellten Autos hat einen leichten Unfallschaden.
Rennen sollte auf Halbinsel Split führen
Das illegale "Club-GT-Event"-Rennen sei am Samstag in Köln gestartet worden und sollte auf einer mit GPS-Navigationspunkten genau vorgeschrieben Route über Dresden und Amberg durch den Bayerischen Wald nach München, Salzburg, Wien sowie zum Wörther See führen und am Sonntag auf der kroatischen Halbinsel Split an der Adria enden. Die Fahrzeuge waren mit Zweier-Teams besetzt, außerdem war noch ein dreiköpfiges "Crew-Team" unterwegs, wie die Polizei erklärte.
Teilnehmer ließen sich in Luxushotel fahren
Die Fahrer und Beifahrer hätten sehr aufgebracht reagiert, sofort ihre Rechtsanwälte verständigt und sich schließlich per Taxi in ein Münchner Luxushotel fahren lassen. Inzwischen hätten sich mehrere Zeugen gemeldet, die nach eigenen Angaben von den Rennfahrern in Bayern gefährdet worden seien, sagte Polizeisprecher Klaus Pickel. Länderübergreifende Anfragen laufen noch.
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