"Von ihm lernen"

Kärntner A. Hotschnig erhält Erich Fried Preis

Kärnten
04.07.2008 13:11
Der in Innsbruck lebende Kärntner Autor Alois Hotschnig (48) erhält den mit 14.600 Euro dotierten Erich Fried Preis 2008. Hotschnig zählt zu den renommiertesten österreichischen Autoren der jüngeren Generation und wurde zuletzt mit dem Tiroler Landespreis für Kunst 2007 ausgezeichnet.

Sie gebe ihrem Kollegen Hotschnig den Preis, "weil er - wie derzeit kein anderer deutschsprachiger Schriftsteller - die literarische Gattung 'Erzählung' behauptet und entwickelt", führt die Juorin Katja Lange-Müller in ihrer Begründung weiter aus, "weil auch (lesende) Autoren von ihm lernen können.

Lebenslauf
Alois Hotschnig wurde am 3. Oktober 1959 in Berg im Drautal geboren. Er studierte Medizin, Germanistik und Anglistik in Innsbruck. Seit 1989 lebt er als freier Schriftsteller in Innsbruck. Mit seinen Erzählungen "Aus" (1989) und "Eine Art Glück" (1990) und seinem Romandebüt "Leonardos Hände" (1992) etablierte er sich rasch als genau beobachtender und sensibel formulierender Autor in der deutschsprachigen Literaturwelt.

Auszeichnungen
Zu den zahlreichen Auszeichnungen Hotschnigs zählen der Preis des Landes beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb (1992), der Anna-Seghers-Preis der Akademie der Künste Berlin (1993), der Italo-Svevo-Preis (2002) und der Österreichische Förderungspreis für Literatur (2003).

Der Erich Fried Preis steht nicht für ein Lebenswerk, sondern soll an Schreibende jüngerer Jahrgänge gehen, die noch eine - hoffentlich große - literarische Zukunft vor sich haben. Er ist vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gestiftet und wird von der Erich Fried Gesellschaft für Literatur und Sprache vergeben.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Kärnten
04.07.2008 13:11
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung