Fast verhungert
China: 40 Überlebende aus Dorf gerettet
Unterdessen treiben in Chinas Spitälern auf den Säuglings- und Kinderstationen immer mehr Menschenhändler ihr Unwesen. In der Stadt Jiangyou wurden fünf Frauen verhaftet, die Dutzende Babys aus den überfüllten Krankenhäusern entwendet haben sollen. Für umgerechnet 130 Euro verkauften sie die Säuglinge an Menschenhändler. Die Babys würden von kriminellen Organisationen an kinderlose Paare in China weiterverkauft, berichtet die britische "Sun" unter Berufung auf chinesische Polizeibeamte. Weil in den Spitälern alles drunter und drüber geht, habe man die Entwendungen nicht bemerkt.
Babys mit Schlafmittel ruhig gestellt
Die Polizei schnappte die fünf Frauen, die sich mit ihren Raubzügen ein Zubrot verdienen, aufgrund eines Hinweises. Ein Vermieter bemerkte das Babygeschrei in den oberen Etagen, als es plötzlich verstummte, rief er die Polizei. Die Beamten fanden neben vier Mädchen und einem Buben - alle unter einem Jahr - zahlreiche Babyutensilien und Schlafmittel, mit denen die Frauen die Säuglinge offenbar ruhig stellten. Allein in Jiangyou werden 36 Babys vermisst.
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