Blutbad in Sri Lanka
Attentäter rammt mit Motorrad Polizeibus – 8 Tote
Nach Angaben eines Armeesprechers ereignete sich der Selbstmordanschlag nahe einer Kontrollstelle der Polizei in einem Hochsicherheitsbereich auf der Straße, die zum Amtssitz des Präsidenten führt. In der Nähe des Anschlagsortes liegt auch das Hilton-Hotel, das von zahlreichen Ausländern besucht wird.
Sri Lankas Luftwaffe griff unterdessen im Norden des Landes wieder vermutete Stellungen der LTTE an. Bei Kämpfen seien 27 Rebellen und zwei Soldaten getötet worden, hieß es in Colombo. Eine Bestätigung für die Angaben gab es aber nicht. In dem seit 1983 andauernden Bürgerkrieg in Sri Lanka kamen bisher rund 75.000 Menschen ums Leben.
Die Regierung hatte Mitte Jänner einen Waffenstillstandsvertrag mit der LTTE aufgekündigt. Die Armee versucht seitdem, die Tamilen-Rebellen militärisch zu vernichten. Diese fordern einen eigenen tamilischen Staat im Norden und Osten der Insel.
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