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06.12.2016 - 02:34
Foto: APA/GUENTER R.ARTINGER

Forderung vor Sommer: Securitys für alle Freibäder

17.04.2016, 18:47

Immer mehr sexuelle Übergriffe durch Flüchtlinge, Gewalt, Morddrohungen - wenige Wochen vor dem Start der Badesaison in Wien fordert der Dienststellenausschuss der MA 44 ein neues Sicherheitskonzept: Uniformierte Sicherheitspersonen sollen in den Freibädern für Ordnung sorgen. Von offizieller Seite ist man dagegen...

Wortwörtlich heißt es: "Da es in letzter Zeit vermehrt zu Gewalt und sexuellen Übergriffen in den Wiener städtischen Bädern kommt, fordert der Dienststellenausschuss (303) Bäder die Umsetzung des vorgelegten Sicherheitskonzeptes." Eine der wichtigsten Forderungen: "Zusätzliche Kontrollgänge durch uniformierte Sicherheitspersonen erhöhen das Sicherheitsgefühl von Badegästen und Personal." Zudem würde die Außenwirkung viele Straftäter vor einem Badbesuch abhalten.

Und so sollte die Aufteilung ab Mai erfolgen:

  • Jeweils eine Person eines externen Sicherheitsdienstes in den Bädern Amalienbad, Jörgerbad, Brigittenau, Floridsdorf, Hadersdorf- Weidlingau, Angelibad, Liesingerbad
  • Jeweils zwei Personen in Hütteldorf, Simmering, Theresienbad, Hietzing, Ottakring, Döbling, Großfeldsiedlung, Donaustadt, Laaerbergbad, Kongressbad, Schafbergbad, Krapfenwaldl
  • Vier Personen im Gänsehäufel

Eine weitere Forderung ist die "Gewährleistung eines männlichen Saisonbadewartes in jedem Familienbad zu den Betriebsöffnungszeiten".

MA- 44- Chef: "Uniformierte sind kein Allheilmittel"

Hubert Teubenbacher, der Leiter der MA 44, hält nicht viel von den Plänen der Personalvertreter: "Uniformierte, die durch die Bäder patrouillieren, sind kein Allheilmittel. Wir präsentieren demnächst unsere eigenen Pläne." Die sind offenbar auf speziell ausgebildete "First Responder" zugespitzt.

Die "Krone" hat auch eine aktuelle Liste mit Vorfällen (siehe Grafik). So wurde etwa im Hütteldorfer Bad ein erst sieben Jahre altes Mädchen von einem Asylwerber sexuell belästigt.

Foto: Krone Grafik

17.04.2016, 18:47
Michael Pommer, Kronen Zeitung/red
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