Zu sagen, das Schicksal des elf Monate alten Mädchens bewege die Steirer, wäre schlicht untertrieben - viele können ihre Wut kaum im Zaum halten: "Wie kann eine Mutter ihr Baby wissentlich mit HIV anstecken und das schwer erkrankte Kind dann nicht einmal behandeln lassen?", so der Tenor.
"Stehen da wie Spinner"
Die Steirerin ist ihrerseits verzweifelt: "Wir stehen da wie Spinner. Dabei wollen wir die Menschen nur zum Nachdenken bringen. Denn es gibt Aids gar nicht, das ist eine reine Erfindung. HIV-positiv ist nichts anderes als eine alberne Allergie."
Bei dem Thema wird bald auch das Gericht mitreden. Laut Staatsanwaltschaft laufen gegen die Eltern Ermittlungen wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit schweren Dauerfolgen und vorsätzlicher Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten. "Wir warten nur noch auf ein Gutachten."
Eltern erstatteten Anzeigen
Die Eltern wiederum "kontern" mit Anzeigen gegen die Ärzte, die Bezirkshauptmannschaft und den Pflegschaftsrichter wegen versuchten Todschlags, Nötigung, Betrug...
von Christa Blümel, Eva Molitschnig ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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