Monika Bevilaqua: "Das Problem ist, dass man erst von der Aufzugsstörung erfährt, wenn man davor steht. Rollstuhlfahrer oder andere Behinderte haben da oft wenig Chance auf Hilfe durch Fahrgäste, denn die sind längst über die Stiegen gegangen." Die Bezirkspolitikerin tritt dafür ein, Aufzugsstörungen über Lautsprecher bekannt zu geben, damit die Leute sich rechtzeitig darauf einstellen und jemanden um Hilfe bitten können. Außerdem sollte schon beim Aussteigen ein gut leserlicher Anschlagzettel mit der Störungsmeldung hängen.
Die Bezirksrätin geht aber noch weiter: "Es könnte auch Gespräche mit den Behindertenverbänden geben, ob diese Meldungen über Aufzugsstörungen per SMS erhalten sollen und diese dann an die Behinderten weitergeben könnten. Das wäre doch ein gutes Kundenservice."
Von Erich Vorrath, Kronen Zeitung
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