Panik in Spitälern
US-Kliniken wegen Pulvers geschlossen
In den Kliniken in den Städten St. Louis und Bridgeton trafen Spezialisten ein, um die Betroffenen zu dekontaminieren, weitere Patienten und Klinikpersonal kamen vorübergehend in Quarantäne. In St. Louis wurde das Klinikgelände zeitweilig komplett gesperrt.
Wie der örtliche Fernsehsender "KMOV" berichtete, waren die Menschen beim Durchstöbern eines Müllcontainers in East St. Louis im Bundesstaat Illinois mit dem Pulver in Kontakt gekommen. Die Onlineausgabe der Zeitung "St. Louis Post Dispatch" berichtete unter Berufung auf den örtlichen Feuerwehrchef, die Patienten hätten über Atembeschwerden geklagt. Nach Angaben einer Krankenhaussprecherin wurde die Substanz inzwischen identifiziert, eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht.
Zusammenhang mit McCain-Kundgebung?
Am Sonntag sollte der republikanische Präsidentschaftskandiat John McCain an einer Kundgebung im nahe gelegenen O'Fallon in Missouri teilnehmen. Vor gut einer Woche waren in zwei Wahlkampfbüros von McCain Drohbriefe mit einem weißen Pulver eingegangen, das sich später als harmlos herausstellte.







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