Crash mit Eisberg
Kreuzfahrtschiff mit Eisberg kollidiert
Das Schiff mit 256 Passagieren und 70 Besatzungsmitgliedern an Bord wurde kaum beschädigt und konnte aus eigener Kraft zu einem chilenischen Luftwaffenstützpunkt auf der Insel King George Island gelangen. Dort sollte das Schiff überprüft werden, bevor es die Rückfahrt nach Ushuaia antreten sollte.
Der Vorfall hatte sich am Freitagabend ereignet gab die Präfektur von Ushuaia, der südlichsten Stadt Argentiniens, bekannt. Das 113 Meter lange Schiff habe "ein Black-Out erlitten, das es zwei Stunden lang Wind und Wellen auslieferte, weshalb es gegen einen Eisberg getrieben wurde", hieß es in der Mitteilung. Es sei aber kein sehr heftiger Zusammenstoß gewesen: "Es gab nie die Gefahr, dass das Schiff sinkt."
Besatzung brachte Motoren wieder in Gang
Die Schiffsbesatzung habe schließlich die Motoren wieder in Gang gebracht und sei zum chilenischen Luftwaffenstützpunkt Eduardo Frei auf King George Island, einer der Südlichen Shetlandinseln, gefahren. Die chilenische Luftwaffe gab unterdessen in der Hauptstadt Santiago de Chile bekannt, die Passagiere hätten während der Inspektion des Schiffes den Stützpunkt in Begleitung von Luftwaffenangehörigen besichtigt. Die "Fram" war am Weihnachtstag von Ushuaia ausgelaufen und sollte am Mittwoch dorthin zurückkehren.
Die 118 Meter lange und speziell für polare Gewässer gebaute "Fram" ist nach dem weltberühmten Schiff benannt, mit dem der norwegische Polarforscher Roald Amundsen (1872-1928) die Antarktis 1910 bis 1912 befuhr. Er erreichte mit seiner Mannschaft nach einem Wettlauf auf Skiern mit der Expedition des Briten Robert Scott (1868-1912) als erster Mensch den Südpol.







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