Nach Haiti-Beben
Cholera wurde erst von UNO-Soldaten eingeschleppt
In einer Region in Nepal, aus der die Truppen stammen, gab es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Cholera-Ausbrüche, wie aus dem Bericht von Epidemiologen und Ärzten in der Juli-Ausgabe des Magazins "Emerging Infectious Diseases" hervorgeht.
Die Haitianer hatten schon länger den Verdacht gehegt, dass die Blauhelme die Seuche eingeschleppt haben könnten. Wiederholt war es deswegen auf der Insel zu Unruhen gekommen, die mehrere Menschen das Leben kosteten.
363.000 Menschen hatten sich im Herbst 2010 mit der lebensbedrohlichen Durchfallerkrankung angesteckt, 5.500 Erkrankte starben. Erst kurz zuvor hatte ein verheerendes Erdbeben Hunderttausende Menschen obdachlos gemacht. Auch auf die benachbarte Dominikanische Republik und auf die USA war die tödliche Krankheit später übergesprungen.







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