Ölpest
170 Tonnen Öl ins Meer geströmt
Ausland
31.01.2007 13:12
Nach der Havarie eines Kühlschiffes in der Bucht von Algeciras in Südspanien sind bis zu 170 Tonnen Öl ins Meer geströmt und an die Küste gelangt. Bisher haben Bergungstrupps bereits rund 100 Tonnen verschmutzten Sand abgetragen. Die Küste ist auf einer Länge von rund einem Kilometer durch Ölreste verunreinigt worden.
Die Lage sei unter Kontrolle, teilten die Behörden mit. Eine größere Ölpest sei nicht zu befürchten. Die unter panamaischer Flagge fahrende "Sierra Nava" lag in der Bucht von Algeciras unbeladen vor Anker, als sie am vergangenen Wochenende bei einem Sturm losgerissen wurde und auf Grund lief.
Durch ein Leck gelangte ein Teil des als Treibstoff genutzten Öls ins Meer. Inzwischen ströme aber kein Öl mehr aus, hieß es. Die Reederei muss mit einer Strafe von mindestens 600.000 Euro rechnen.
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