Die beiden erfahrenen (Wasser- )Sportler nutzten eine der wohl letzten Gelegenheiten, ehe die herannahende Warmfront dem Eis den Garaus machen wird, zum ultimativen Speed- Vergleich. Es galt herauszufinden, wer das höhere Tempo erreichen konnte. Erich war bei Windstärke 5 mit seinem eigenen Eissegler am Start, während Sohn Jakob mit Schlittschuhen und Kite- Schirm antrat.
Doch obwohl die Eisdecke dick genug ist, war bei dem Experiment Wachsamkeit geboten. Denn an vielen Stellen ist die gefrorene Fläche von flussähnlichen Zonen durchzogen, die nicht zugefroren und kaum sichtbar sind. "Bei so etwas ist natürlich immer Vorsicht geboten", weiß Erich, der schon gut 20 Jahre Eissegler- Erfahrung auf dem Buckel hat, und mahnt Unerfahrene eindringlich davor, das Experiment nachzuahmen.
Per GPS- Datenauswertung stand schließlich fest, dass die beiden rasanten Fortbewegungsmittel am Eis beinahe gleichauf liegen: Der Eissegler kam auf einer geraden Strecke auf stolze 78 km/h, während Jakob mit Kite und Schlittschuhen seinen Vater mit Tempo 79 knapp abhängen konnte.