"Ungereimtheiten"

Anstaltsarzt von Krems-Stein suspendiert

Österreich
06.12.2014 12:39
Es war der aufsehenerregende Fall eines verwahrlosten, geistig abnormen Häftlings in der Justizanstalt Stein in Niederösterreich, der die ganze Sache ins Rollen gebracht haben soll: Drei Justizwachebeamte wurden suspendiert, der leitende Anstaltsarzt offenbar genauer unter die Lupe genommen. Am Freitag wurde er vom Dienst freigestellt. Der Vorwurf: Es soll "Ungereimtheiten bei der Medikamentenvergabe" gegeben haben.

Was genau sich im Hintergrund seit der Affäre um den vernachlässigten Häftling mit seinen verfaulten Füßen abgespielt hat, ist derzeit noch ein gut gehütetes Geheimnis. Fix ist aber: Der einst renommierte Chefarzt des berüchtigten Hochsicherheitsgefängnisses Stein ist mittlerweile suspendiert.

"Wir haben eine Anfrage zu seiner Person und seinen Machenschaften gestellt", sagt ein FPÖ-Mandatar. Und das Ministerium handelte prompt. Denn die Vorwürfe gegen den Herrn Doktor sind schwerwiegend: "Unregelmäßigkeiten bei Medikamentenvergaben", so der Fachjargon. Im Klartext heißt das, der Mediziner soll es mit der Ausgabe von Drogenersatzmitteln an Insassen nicht so genau genommen und auch Potenzmittel im großen Stil verteilt haben. Dies wird nun überprüft.

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