Insgesamt sollten 9.000 von europaweit 55.000 Jobs bei dem Autobauer wegfallen. "Wir werden schwierige Entscheidungen treffen müssen", sagte GM- Europachef Nick Reilly. Auf genaue Personalzahlen wollte er sich unter Verweis auf die laufenden Gespräche nicht festlegen.
"Wir erwarten einen Beitrag der Mitarbeiter und hoffen, Hilfe von den Regierungen zu bekommen", sagte Reilly. "Unsicher" sei nach wie vor die Zukunft des Astra- Werkes im belgischen Antwerpen. Eine Arbeitsgruppe solle verschiedene Möglichkeiten für den Standort ausloten. Aspern sei nicht erwähnt worden, sagte er. Wien sei "innerhalb der Opel- Organisation wichtig".
Reilly drängte die Arbeitnehmervertreter zu einem schnellen Entgegenkommen. Das Unternehmen habe zugesichert, bis Mitte Dezember keine einseitigen Fakten zu schaffen. Dann sollten die Gespräche über den Beitrag der Arbeitnehmer abgeschlossen sein. Die Sanierungskosten bezifferte Reilly erneut auf rund 3,3 Milliarden Euro, die für den Kapazitätsabbau sowie Investitionen benötigt würden.