Nach Drama auf See
Erstmals lebenslange Haft für Schlepper in Italien
Ausland
27.05.2015 12:03
Erstmals ist ein Schlepper in Italien zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der sizilianischen Stadt Catania sprach einen 23-jährigen Tunesier für ein Flüchtlingsunglück mit mehr als 200 Toten im Mai 2014 schuldig, wie italienische Medien am Mittwoch berichteten. Ein weiterer Schlepper - ein 23-jähriger Marokkaner - bekam zehn Jahre Haft. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.
Von den mehr als 200 Toten konnten nach dem Unglück nur 17 geborgen werden. 206 Überlebende wurden von italienischen Schiffen gerettet. Zu den geborgenen Todesopfern zählten zwei Kinder, darunter ein Neugeborenes. An Bord des Schiffes, das 100 Seemeilen südlich der Mittelmeerinsel Lampedusa in internationalen Gewässern kenterte, befanden sich laut Überlebenden mehr als 400 Personen.
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