Während heimische Landwirte unter den Folgen der anhaltenden Dürre stöhnen und massive Ernte- und Einkommensverluste hinnehmen müssen, schickt man sie seitens der Politik wegen angeblicher Haushaltsengpässe ganz nach hinten in die Warteschlange. Die Botschaft der angeblichen „Volksvertreter“ ist beim Volk angekommen: Für Entwicklungsprojekte wie den Nussanbau in Burkina Faso fließt schnell und ohne große bürokratische Hürden Steuergeld. Doch wenn es um die Unterstützung der eigenen Bauern geht, jener Betriebe, die täglich für unsere regionale Lebensmittelversorgung und Ernährungssicherheit sorgen, verweist man auf leere Kassen und speist sie mit warmen Worten ab. Sollte es so weitergehen, liebe Volksvertreter, wundert euch nicht, wenn irgendwann selbst eure treuesten Wähler aufwachen und sich nach einer anderen politischen Vertretung für ihren Berufsstand umsehen.
Josef Pratsch, Angern
Erschienen am Fr, 14.8.2026
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