Putins „Spezialoperation“ zieht sich in die Länge, seine Krieger kommen auf dem Schlachtfeld nicht mehr voran. Aufgeben geht auch nicht, also nimmt man die Zivilbevölkerung ins Visier. Tyrannen waren schon immer so. Alexander der Große krallte sich ein Land nach dem anderen und wütete auch unter der Zivilbevölkerung gnadenlos. Oft wurden Tausende Menschen niedergemetzelt, unzählige wurden gekreuzigt. Und als im frühen Mittelalter Karl der Große in Sachsen nicht so richtig vom Fleck kam, ließ er an einem einzigen Tag 4500 Menschen enthaupten. Später nannte man ihn den „Sachsenschlächter“. Vielleicht hat Putin in alten Schriften gestöbert und möchte als Schlächter von Kiew in die Geschichte eingehen. Der Homo sapiens war schon immer ein blutrünstiges Monster, da wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Der Ukraine-Krieg ist jedoch ein eigenes Kapitel, ehrlich gesagt liegt die Urheberschaft eindeutig beim Westen. Und die USA spielen noch immer die Hauptrolle.
Werner Schupfer, Attnang-P.
Erschienen am So, 5.7.2026
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