Die pessimistischen Meinungen von Experten besagen, unsere Pensionen sind nicht mehr finanzierbar. In den Medien werden zudem sehr oft Arbeiter gegen Angestellte, Angestellte gegen Beamte, ASVG-Pensionisten gegen Beamten-Pensionisten, Pensionisten allgemein gegen die jüngere Generation ausgespielt und damit wird der Neidkomplex geschürt. Meine Meinung dazu: Wir „reichen“ Österreicher – laut Politikeraussagen zählt Österreich ja zu den reichsten Ländern der ganzen EU – sollen uns also die Pensionen für jene Menschen, die diesen Reichtum erst geschaffen haben, nicht mehr leisten können? Junge Politiker, die ihr wieder einmal an den Pensionen rüttelt, schämt euch! Übrigens, viele Leute wundern sich, dass man auf unseren Straßen junge ukrainische Männer in protzigen Autos sieht – sollten diese nicht ihr Heimatland gegen den russischen Aggressor verteidigen? Ausreichend Geld scheint für das Asylwesen vorhanden zu sein und auch für deren umstrittene Mindestsicherung. Diese Tatsache verleitet nämlich viele Schlepper, noch mehr Flüchtlinge in unser Land zu bringen, die dann viele Jahre legal oder illegal und oft ohne rechtskräftigen Bescheid das österreichische Sozialsystem voll auskosten dürfen, d. h.: reichlich Taschengeld, warme und trockene Unterkünfte, psychologische und juristische Betreuung und Beratung, ausreichend Verpflegung, gratis Schulbesuch für Minderjährige, unentgeltliche Krankenversorgung, Familienzusammenführung, Telefonieren zum Nulltarif, Gratisfahrten mit öffentlichen Verkehrsmittel etc.). So mancher Immigrant beginnt sein Dasein in Österreich mit einer „Frühpension“, wenn eine entsprechende, z. B. psychologische(!) Erkrankung nachgewiesen werden kann, oder es werden für ältere Immigranten Differenzbeträge zu deren niedriger Heimatland-Rente bezahlt. Und was passiert bei uns? Unsere Pensionen werden infrage gestellt, die Anpassungen bleiben weit unter der Inflationsrate, die Selbstbehalte im Gesundheitswesen werden erhöht und auch der Pensionssicherungsbeitrag wird angehoben.!
Mag. Anton Bürger, per E-Mail
Erschienen am So, 5.7.2026
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