Ich würde mir von Herzen wünschen, dass unsere Regierung zum Thema Tierschutz etwas mehr beiträgt als das Buckeln vor Brüssel. Denn von dort kommende Regulierungen zielen lediglich auf Lobby-Profit ab und bei Weitem nicht auf das Wohl der Tiere, ganz im Gegenteil. Ich ziehe meinen Hut vor den unzähligen Stiftungen und Organisationen sowie auch der „Krone“ samt Maggie Entenfellner, dass diesem Thema so viel Raum, Zeit, Demut, Verantwortung und Respekt gewidmet wird. Ich würde mir wünschen, dass diese Wohltaten noch mehr Menschen erreichen. Ich weiß, dass es zahlreiche Menschen gibt, denen dieses Thema ebenso am Herzen liegt. Umso mehr werde ich nicht müde, daran zu erinnern. Und Tierquälerei ist auf das Tiefste zu verachten und sollte so bestraft werden, dass es dem Täter zuletzt leid tut, falls er denn so etwas wie ein Gewissen und Empathie hat. Schwächere zu quälen, ist keine Heldentat und zeugt nicht von Stärke. Es ist unsere menschliche Verantwortung, jene zu schützen, die keine Stimme haben. Spanien hat es geschafft, die Gesetze so anzupassen, dass Tiere keine Sache mehr sind. Wieso schaffen wir das nicht als vermeintlich hochentwickeltes Land? Tiere sind keine Sache.
Barbara Holub, per E-Mail
Erschienen am So, 5.7.2026
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