Schuld an der Hitze sind alle fleißig arbeitenden Menschen, die mit dem Auto zur Arbeit fahren oder die zu Hause im Pool baden. Kein Problem sind die Vielflieger, die Lebensmitteltransporte rund um die halbe Welt oder die Energietransporte über Zehntausende Kilometer per Schiff. Den umweltfreundlichen Transport über Pipelines hat man ja zerstört oder abgeschafft. War notwendig, denn damit wurde die Umwelt geschont und der Transport war sehr viel billiger. Der EU geht es ja nicht um kostengünstige und umweltfreundliche Versorgung der Menschen, sondern nur um Macht und Geld. Die größten Umweltschädlinge – Schiffstransporte, Flugverkehr und allen voran die Kriege – sind kein Thema, bezahlen darf die Rechnung immer der fleißig arbeitende Bürger und die Pensionisten, die sich ihre Pension erarbeitet haben. Unsere Umweltschützer fliegen von Umweltkonferenz zu Umweltkonferenz, natürlich alles im Luxushotel, oder wie im Fall von Arnold Schwarzenegger reist er im Privatjet oder in den Luxuslimousinen mit dem höchsten Treibstoffverbrauch. Uns erklären solche Umweltprofiteure und maximale Umweltschädlinge, dass wir aufs Auto verzichten sollen und mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zum Einkaufen etc. fahren sollen. Einfach lächerlich. So wie die nützlichen Hinweise österreichischer Politiker, das Hitzetelefon anzurufen oder schattige Plätze aufzusuchen. Für so wertvolle Ratschläge haben sie nicht nur XXL-Beamtenstäbe, sondern sie beschäftigen auch teure externe Berater und kassieren 5-stellige Gagen.
Stephan Pestitschek, Strasshof/N.
Erschienen am Di, 30.6.2026
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