In seiner ersten Enzyklika beschäftigt sich der Papst Leo XIV. mit den Risiken der KI. Er ist der Ansicht, dass KI nicht als moralisch neutral betrachtet werden sollte. Sie besitzt weder Bewusstsein noch moralisches Gewissen. Besonders verurteilt er autonome Waffensysteme, die praktisch außerhalb jeglicher menschlichen Kontrolle liegen und fordert: „Die KI muss entwaffnet werden.“ Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, bestimmt KI zunehmend die Entwicklung von Waffen. Kampfroboter am Boden, in der Luft und zur See werden die zukünftige Kriegsführung maßgeblich verändern. Eine besondere Gefahr stellen vollautonome Kampfroboter dar, die eigenständig Entscheidungen treffen und ihre Angriffsziele selbst auswählen können. China investiert mit großem Aufwand in KI-gesteuerte Drohnen, bodengestützte autonome gepanzerte Fahrzeuge und KI-basierte Kommandozentralen, die in Echtzeit Entscheidungen treffen können. Diese Entwicklung muss verboten bzw. völkerrechtlich geregelt werden, da der Mensch ansonsten nur noch wenige Möglichkeiten hat, das Kriegsgeschehen zu beeinflussen. Als ethische Forderung gilt, dass der Mensch bei militärischen Entscheidungen immer die Letztverantwortung tragen muss. Dies widerspricht jedoch der KI, die ohne menschliches Eingreifen schneller entscheiden kann.
Oberst i. R. Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Do, 28.5.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.