Kann diese dreifarbige Regierung vielleicht einmal irgendeine Entscheidung zu Ende denken? Als man bemerkte, dass die Halbierung der Mehrwertsteuer auf bestimmte Lebensmittel dem Durchschnittsverbraucher gerade einmal 8 Euro im Monat an Ersparnis bringt – warum hat man es dann nicht sein lassen? Die Lebensmittelhändler kostet die Umstellung der ganzen Computerprogramme Unsummen und der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu der mickrigen Ersparnis für die Kunden. Um den ganzen Schmarren zu finanzieren, hat man flugs die Paketsteuer erfunden. Diese trifft aber keineswegs die Paketflut aus China – darum muss sich die EU kümmern –, sondern am ärgsten österreichische Kleinbetriebe und Direktvermarkter. Denen hat man eindringlich gepredigt, sie müssten ihre Artikel unbedingt über das Internet vertreiben, um am Puls der Zeit zu bleiben. Und nun wirft man ihnen mit der Paketsteuer Prügel vor die Füße. Für kleine Betriebe sind 2 Euro pro Paket sehr wohl eine zusätzliche Belastung, die dann die Waren weiter verteuern, was wiederum die Inflation antreibt. Die Regierung sollte sich endlich einmal mit dem total ausgeuferten Förderdschungel befassen, jeder noch so skurrile und unnötige Verein kriegt eine Förderung – da wären viele Millionen zu holen.
Gertraud Holub, Salzburg
Erschienen am Fr, 22.5.2026
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