So fühlt sich nicht nur der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer ob der Milliarden-Kürzung für die österreichischen Unis und Fachhochschulen. Während wir sehen, dass sich die Welt in einem atemberaubenden Tempo ändert und Europa um seine Standortvorteile massiv kämpfen muss, schneidet die österreichische Bundesregierung tief dort hinein, wo Europa eigentlich seine Chancen hätte – in Wissenschaft, Forschung und Know-how. Besonders perfide: Die Regierung weiß genau, dass die Unis versuchen werden, über höhere Studiengebühren einen Teil zu kompensieren. Das nennt man perfide, wenn neben den Treibstoff-, Energie- und Lebenshaltungskosten und kaum noch bezahlbarem Wohnraum nun auf dem Rücken von Eltern der Studierenden die Budgetsanierung so hinterrücks betrieben wird. Als einer, der froh war, dass Stocker, Babler und Meinl-Reisinger die Regierungsgeschäfte übernommen und Kickl verhindert haben, muss ich jetzt sagen: Das ist der schwerste Fehler, den eine österreichische Bundesregierung machen kann.
Johannes Hödl, Graz
Erschienen am Fr, 22.5.2026
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