Herrn und Frau Österreicher wird die krankhafte Freizeitliebe zum Verhängnis. Wie von Kennern vorausgesagt, beschert uns das eine wirtschaftliche Talfahrt. Die Schweizer zeigen vor, wie es anders geht: Sie finden mit vier Feiertagen im Jahr das Auslangen, wir hingegen leisten uns den Luxus von 13 Tagen dieser Art. Auch in Sachen Mindesturlaub kommen unsere westlichen Nachbarn mit fünf Tagen weniger aus. Das geringe Maß an Freizeit bringt den Eidgenossen Erfolg auf allen Ebenen. Wir hingegen erklären die Work-Life-Balance zur Staatsreligion. Zeichner Bruno Haberzettl liefert dazu einen realistischen Blick in die Zukunft: Hilfsgüter, vermutlich aus der Schweiz, treffen per Flugzeug ein. Leider kommen sie an einem verlängerten Wochenende. Da herrscht bei uns allgemeine Personalnot. Gastwirtschaften müssen deshalb geschlossen halten, und in vielen Spitälern gibt es keine durchgängige Dienstbereitschaft. Unsere Unart: Um mit Urlaubstagen zu knausern, werden knapp beieinanderliegende Feiertage zu einer Einheit verschmolzen. Folge: Zum Bergen von Brunos Kisten ist niemand aufzutreiben. Bleibt nur die Frage: Warum hat der erschlagene Bergwanderer nicht rechtzeitig nach oben geblickt? Trauriger Grund: Freizeitsucht macht blind und gehörlos.
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