Es ist kaum zu glauben, was sich dieser Tage im Nahen Osten abspielt – und vor allem, mit welchem Tempo wir uns wieder an kriegerische Eskalation gewöhnen sollen. Dass gerade Israel, ein Staat mit dem bitteren historischen Erbe permanenter Bedrohung, nun selbst zur hochaktiven Kriegspartei auf mehreren Schauplätzen wird, ist hochbrisant. Dennoch ist Israels Präventivschlag auf den Iran meines Erachtens nachvollziehbar. Wenn Iran Atomwaffen hätte, dann würde das Mullah-Regime diese nutzen, um Israel auszulöschen. Oberstes Ziel der Mullahs, welches stets auch immer wieder so ausgerufen wird, ist die Auslöschung des jüdischen Staates. Auch wenn nach den iranischen Vergeltungsschlägen die Gefahr einer Zuspitzung der brandheißen Situation im Nahen Osten besteht, wird ein Dritter Weltkrieg dadurch aber nicht ausgelöst. Der Mullah-Staat ist in seiner Fähigkeit zu antworten nämlich mehr als eingeschränkt, auch weil sie Gott sei Dank keine Atomwaffen haben – und jetzt auch hoffentlich nie solche Waffen haben werden. Es bleibt die Hoffnung, dass die Mullahs intern geschwächt werden und dass das iranische Volk nach Jahrzehnten der Unterdrückung endlich befreit werden kann.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am So, 15.6.2025
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