Wer auf Österreichs Autobahnen unterwegs ist, wird bemerken, dass der Großteil der Frächter mit ausländischen Autos unterwegs ist. Österreich ist DAS Transitland Nord–Süd und Ost–West. Der Großteil der CO2-Belastung durch den Verkehr ist dem Transit zuzuschreiben. Wie schon oft gefordert, soll der Transit von der Straße auf die Schiene verlegt werden, was durch die mangelhafte Attraktivität und das Zaudern der Politik bisher unterbunden wird. Und jetzt bringt die EU auch das Thema „Gigaliner“ wieder aufs Tapet. Wenn die ÖBB spezielle Züge für den Auflieger-Transit bereitstellen würde zu Preisen, die ungefähr dem Diesel-Verbrauch und der Maut eines Transit-Fahrzeuges entsprechen, und diese Züge in kurzen Takten – etwa halbstündig, was einem Verladevorgang bis zum nächsten Zug entspricht – fahren würden, ließe sich ein großer Teil CO2 einsparen, denn die Bahn fährt elektrisch. Innerhalb Österreichs sollte nur noch der Zustellverkehr per Lkw zulässig sein. Die Bereitstellung der Fracht-Bahnhöfe an den Grenzen müsste von der Regierung veranlasst werden, die Logistik der Be- und Entladung ist Sache der Frächter. Was beim Seeweg ohne Chaos funktioniert, sollte auch beim Landverkehr zu managen sein. Österreich hat einen großen Namen im Bahnbau, und eine Investition in Lokomotiven und spezielle Waggons für Auflieger, damit auch Tunnels ohne Probleme passiert werden können, ist besser als eine zu erwartende EU-Strafzahlung, weil Österreich das CO2-Einsparziel bis 2030 nicht erreichen kann. Wenn Österreich den Anfang macht mit zwingendem Bahn-Transit, werden sich die Nachbarländer bald anschließen, und Österreich könnte Vorbild für die ganze EU sein. Auf Brüssel zu warten bringt gar nichts!
Christa Janeschitz, Jennersdorf
Erschienen am Fr, 27.1.2023
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