Mit seinem Beitrag im ,,freien Wort“ trifft Herr Rudolf Weinmayr den Nagel auf dem Kopf und spricht wohl einem Großteil der Bürger aus der Seele. Besonders seine Forderung nach einer Volksbefragung bezüglich der massiven Finanztransporte in alle Welt ist mehr als berechtigt. Es ist eine demokratische Grundwahrheit, die gerne in Vergessenheit gerät: Wir, das Volk, sind der eigentliche Arbeitgeber dieser Regierung. Unsere Steuergelder finanzieren den Staatsapparat und unsere Stimmen verleihen die Macht auf Zeit. Doch genau hier liegt, wie man so schön sagt, ,,der Hund begraben“. In jedem normalen Arbeitsverhältnis hat der Arbeitgeber das Sagen darüber, wofür sein Kapital eingesetzt wird. In unserem Staat scheint sich dieses Verhältnis jedoch ins Gegenteil verkehrt haben: Die Pflichten wie Steuern, Abgaben, Befolgung immer komplexerer Regeln bleiben beim Volk. Doch die Rechte und die Entscheidungsgewalt werden uns von den ,,Staatsdienern“ zunehmend entzogen. Es ist eine bedenkliche Entwicklung, wenn sich eine gewisse Selbstgefälligkeit in der Politik breitmacht, die den Bürger nur noch als braven Zahler sieht, ihn aber bei essenziellen Fragen der Budgetverwendung das Mitspracherecht verweigert. Wer den Souverän ignoriert, darf sich über Politikverdrossenheit nicht wundern.
Josef Pratsch, Angern
Erschienen am So, 19.4.2026
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