Präsidentin Martha Schultz will in „ihrer“ Wirtschaftskammer schlankere Strukturen schaffen. Dadurch solle es zu großen Einsparungen kommen. Genau das fordern wir Mediziner auch für unsere, künstlich aufgeblähte, Standesvertretung. Nur ein Beispiel: Die Wiener Ärztekammer leistet sich über 100 gut bezahlte Funktionäre, einzelne sogar mit Mehrfachbezügen. Kein Wunder, wenn in Medizinerkreisen der Ruf nach ehrenamtlichen Interessensvertretern erschallt. Sie hätten nicht das Auffüllen des eigenen Geldbeutels, sondern das Wohlergehen der Zwangsmitglieder im Sinn. Blick nach Bayern: Dort kommen die rund 80.000 Ärzte gut mit einer, ihrer Bayrischen Ärztekammer aus. Den 52.000 heimischen Medizinern hingegen wird der kostspielige Erhalt von 10 Standesvertretungen (einer Österreichischen plus 9 Landeskammern) aufgezwungen. Durch eine bundesweite Verschmelzung dieser Institutionen könnten Millionen eingespart werden. Nicht nur für Bayern (13 Millionen Einwohner), sondern auch für Österreich (9 Millionen) gilt: Eine Ärztekammer genügt!
Dr. Wolfgang Geppert, Wien
Erschienen am So, 19.4.2026
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