Die Ukraine-Konferenz auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Wieder so ein Treffen, das mir schon vor dessen Beginn und Ende schwer im Magen lag. Weil es waffentechnisch von westlicher Seite bereits eine gefühlte Ewigkeit keine roten Linien mehr zu geben scheint. Man fragt sich als Bürger nur noch, wann die nächste rote Linie überschritten wird. Die anhaltende Panzerdebatte steht sinnbildlich dafür. Der neue deutsche Verteidigungsminister Pistorius sagte am Rande der Konferenz, dass er prüfen lasse, wie viele Leopard-2-Panzer abgegeben werden könnten. Nur für den Fall der Fälle. Um abschließend zu ergänzen, dass es gute Gründe für und gegen die Lieferung gibt. Mir ist schon klar, dass Friedensverhandlungen noch immer unter Träumerei fallen. Putin setzt seinen Feldzug der Vernichtung offensichtlich wirklich bis zur endgültigen Zerstörung der Ukraine fort. Was hat er davon? Der Westen ist immer noch dem Narrativ erlegen, dass Putin eine herbe Niederlage erleiden muss und dass Russland militärisch deutlich geschwächt werden muss. Und wie lange muss man sich als Europäer denn noch fragen, wohin das Ganze führen soll?
Christian Stafflinger, Linz
Erschienen am Mo, 23.1.2023
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