Der Kämpfer für „Freiheit und Demokratie“, Wolodimir Zelenskij, besuchte vor einigen Wochen die USA, jene Weltmacht, welche sich mit viel Pathos ebenfalls für „Freiheit und Demokratie“ in die Schlachten wirft – nicht immer erfolgreich, man denke an die Debakel in Vietnam, Afghanistan, Irak etc. Nun wird der Kalte Krieg zwischen den USA und Russland auf dem Schlachtfeld Ukraine wieder angeheizt. Mit dem Versprechen von milliardenschweren Militärhilfen schickte man Zelenskij wieder nach Kiew zurück. Bei der nun stattgefunden habenden Ukraine-Konferenz in Ramstein setzte der amerikanische Verteidigungsminister Austin die Europäer weiter unter Druck, endlich mehr Waffen, vor allem Kampfpanzer, an die Ukraine zu liefern. „Schweren Herzens“, wohl wissend um eine weitere mögliche Eskalation dieses schrecklichen Krieges, mussten sich die Deutschen diesem Druck beugen, vor allem auch, weil Zelenskij ganz „böse“ und mit scharfen Worten die Deutschen maßregelte und eine sofortige Lieferung an Kampfpanzern forderte. Natürlich ist Russland der Aggressor und Alleinschuldige an diesem schrecklichen Krieg, doch den US-Amerikanern kommt dieser Konflikt gar nicht ungelegen, man kann – weit weg vom Schuss – eine breite Front gegen den Erzfeind Russland aufbauen, das große Risiko tragen ja doch die Westeuropäer, wenn sich dieser Krieg weiter hochschaukelt. Nicht nur was die vermehrte Aufnahme von Flüchtlingen betrifft, auch das Risiko eines atomaren Schlages von einem in die Enge getriebenen Putin ist leider nicht auszuschließen. Es bleibt ein Spiel mit dem Feuer!
Karl Aichhorn, Mauthausen
Erschienen am Mo, 23.1.2023
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