Großer Dank an Michael Jeannée, der am 14. 8. in der „Krone“ Gott sei dank DAS zu Papier brachte, was viele insgeheim denken. Während Hunderttausende junge, kräftige afghanische Männer ihr Land in Richtung Westeuropa verließen, um primär einer Rekrutierung durch die afghanische Armee zu entgehen, erschien es jahrelang eine Pflicht zu sein, dass westliche Soldaten ein Regime am Hindukusch aufrechterhalten, das ohne diese Hilfe – wie man jetzt sieht – sofort zusammenbricht. In Wahrheit verdient jedes Volk bekanntlich die eigene Regierung. Sich nicht gegen die Taliban zu engagieren und lieber massenhaft abzuhauen, um in Westeuropa ein angenehmes Leben, bei dem man auch noch regelmäßig Geld an die zurückgebliebene Verwandtschaft schicken kann, zu führen, zeigt ein grundlegendes Desinteresse junger Afghanen an einer Änderung der Zustände in ihrem Land. Wir sollten die jungen Männer keinesfalls in ihrem Desinteresse weiterhin bestärken, sondern sie im Gegenteil dazu motivieren, auch mit eigenem Einsatz und Engagement die Lage in Afghanistan zu verbessern. Herr Jeannée hat dafür die richtigen Worte gefunden.
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am So, 15.8.2021
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