Das freie Wort

Klimawandel und Umweltschutz!

Aufgrund der aktuellen Brände auf allen Kontinenten ist dies natürlich Thema Nr. 1. Aber wie wird herangegangen? So wie immer! Eine Konferenz jagt die andere. Vorschläge über Vorschläge! Was wird umgesetzt? Eigentlich wenig bis nichts. Oh, doch, man plant, die Steuern auf Brennstoffe zu erhöhen. Ja natürlich, jeder Cent Steuererhöhung reduziert den CO2-Ausstoß (nur ist das leider wissenschaftlich nicht erwiesen). Das stört die Politiker, egal, welcher Farbe, überhaupt nicht. Hauptsache, die Steuereinnahmen sprudeln. Es wird so wie immer ablaufen. Diejenigen, die es sich leisten können, werden weiterfahren wie bisher. Die anderen werden woanders sparen, damit sie weiterfahren können – z. B. Pendler. Ach ja, die Pendlerpauschale – kürzen oder gar abschaffen, dann müssen die Leute mit Öffis fahren. Irrtum! Das Einzige, was passiert: dass man den Leuten Zeit fürs Familienleben und Freizeit nimmt. Öffis sind nämlich viel langsamer. Und es gibt Regionen ohne Öffis. Und die früheren Politiker ließen, weil sie modern sein wollten, Nebenbahnen einstellen. Folglich müssen manche sogar mit Privatfahrzeugen weiter zur Arbeit fahren. Also, wie wäre es einmal, über eine Kontingentierung nachzudenken? Wer belegt, dass er Treibstoff fürs Pendeln braucht, bekommt natürlich mehr als der, der nur spazieren fährt oder aus Bequemlichkeit alles mit dem Auto erledigt. So könnte man vielleicht den CO2-Ausstoß reduzieren. Oder wie wäre es, wenn man einen Wettbewerb ausschreiben würde, welche TU erfindet oder entdeckt, wie man günstig Wasserstoff und synthetischen Treibstoff erzeugt? Und sollte man sich nicht überlegen, ob es wirklich notwendig ist, Waren kreuz und quer durch die Welt zu transportieren? Es könnte auch jeder Einzelne seine Freizeitgewohnheiten überdenken. Ist Heliskiing, Reisen mit Kreuzfahrtschiffen und so weiter wirklich notwendig? Oder Einkaufsbummel nach New York, London usw.? Vielleicht ist dies ein kleiner Anstoß zum Nachdenken. Wenn einem Politiker (m/w) nur Steuererhöhung einfällt und man dies noch ökologische Steuerreform nennt, dann ist er/sie sehr einfach gestrickt und nicht wählbar.

Wilfried Mikula, per E-Mail

Erschienen am Fr, 13.8.2021

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