Nun, nachdem in den ersten vier Monaten des Jahres 2021 in Österreich bereits der neunte Frauenmord, begangen von Ehemännern oder Ex-Lebenspartnern, zu beklagen ist, reagieren die zuständigen Ministerien endlich, aber leider viel zu spät mit groß angelegten öffentlichen Konferenzen sowie Besprechungen und möchten angeblich das sträflich Vernachlässigte nachholen. Anstatt Frauenhausplätze und die Anzahl von Übergangswohnungen aufzustocken sowie den Ausbau von Frauen- und Mädchenberatungsstellen voranzutreiben und die auf diesem Gebiet tätigen NGOs, die den Behörden bekanntlich die meiste Arbeit abnehmen, finanziell besser auszustatten, wurde jahrzehntelang am falschen Ort gespart. Das Resultat dieser falschen Politik liegt nun auf der Hand. Und dass in Österreich für die Resozialisierung der Täter weit mehr Geld aufgewendet wird als für den Opferschutz, ist eine bekannte Tatsache.
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