Die Urabstimmung hat überraschenderweise ein negatives Ergebnis gebracht. Vielleicht deshalb, weil sich durch die pauschale Ankündigung von Herrn Wolf, im Falle der Übernahme ca. 900 Menschen zu entlassen, jeder der 2200 Mitarbeiter bedroht gefühlt hat. Hätte Wolf die Entlassungen namentlich erfasst und die betroffenen Abteilungen genau präzisiert, hätten die übrigen ca. 1300 Mitarbeiter, die mit dem Verbleib rechnen konnten, wahrscheinlich anders abgestimmt, und viele hätten die ca. 15% Lohneinbußen gegen weite Fahrtstrecken zu neuen Arbeitsplätzen gegengerechnet.
Josef Rosenberger, Sinabelkirchen
Erschienen am Sa, 10.4.2021
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