Die Hälfte der Bevölkerung mit Corona-Schnelltests wöchentlich zu testen würde das Virus innerhalb von Wochen eliminieren, das zeigen aktuelle Studien. Die österreichische Regierung setzt auch auf Massentestungen, die in zwei Wochen beginnen sollen. Zunächst werden Lehrer, Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen und dann Polizisten getestet. Kurz vor Weihnachten soll dann eine breit angelegte Testung der gesamten Bevölkerung anfangen. Bundesheer und Gesundheitsministerium organisieren den Ablauf der Corona-Tests. Den Gesundheitsbehörden der Länder fehlen jedoch bisher Einzelheiten über die Durchführung. Vor allem müsste geklärt werden, wo die Testungen stattfinden, wie viele Teststationen benötigt werden und wer das medizinische Personal bereitstellt. Die Abläufe betreffen verschiedene Organisationen und unterschiedliche Hierarchien, es ist Neuland für alle Beteiligten. Die Massentestungen müssen generalstabsmäßig geplant und umgesetzt werden, wobei es besonders auf die Kommunikation zwischen den Dienststellen und das Management vor Ort ankommen wird. Lange Wartezeiten an den Teststellen sollten vermieden werden, obwohl die Zahl der Probanden eine Unbekannte ist. Bei Wahlen gibt es Wählerlisten und Erfahrungswerte, die bei den Corona-Testungen nicht zur Verfügung stehen. Eine verlässliche Dokumentation der Ergebnisse ist wichtig, da die Getesteten das Ergebnis möglichst rasch erfahren wollen. Außerdem ist Klarheit zu schaffen, was mit den positiv Getesteten passiert und wie sie einem PCR-Test zugeführt werden.
Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Mi, 25.11.2020
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