Gerade in Zeiten der „Reduziertheit“ und „Entschleunigung“ sollten wir alle darüber nachdenken, was wir wirklich brauchen. Brauchen wir immer Fleisch und in solchen Mengen? Gerade jetzt, da wir viel zu Hause sind und uns nicht so viel an der frischen Luft bewegen können, sollten wir auf uns schauen, gesünder essen und die Waren, die wir einkaufen, genauer anschauen. Kürzlich hat eine Ministerin gesagt, sie sehe derzeit keinen akuten Handlungsbedarf, was die Abschaffung der Tiertransporte betrifft, und sie werde die EU damit befassen lassen. Geht’s noch? Wie akut muss es denn noch werden? Was das bedeutet, können wir uns jetzt vorstellen, nämlich dass wieder nichts passiert. Wenn die EU beim Tierschutz so agiert wie bei der Corona-Krise, dann wird sich nie etwas ändern. Das heißt, Österreich muss die Sache alleine in die Hand nehmen. Wie das geht, haben unsere Politiker ja derzeit sehr gut gezeigt; sie warten auch nicht auf die EU. Daher ersuche ich auch in diesem Fall die Politiker, obwohl sie derzeit sehr viel um die Ohren haben, sich auch des Tierschutzes anzunehmen und bitte endlich die Abschaffung der Tiertransporte in Österreich und Förderung der heimischen Bauern und Betriebe in die Wege zu leiten. Aber auch jeder Einzelne von uns kann dazu beitragen: z. B. Kaufen von regionalen und saisonalen Produkten, Reduktion des Fleischkonsums und vor allem auf Billigprodukte verzichten. Vielleicht könnten wir es so gemeinsam schaffen, so wie wir die Corona-Krise auch gemeinsam schaffen werden.
Gertraud Lumesberger, Wien
Erschienen am So, 5.4.2020
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