US-Vorwahlen
Obama holt bei Superdelegierten auf
So erhielt Obama am Donnerstag - fünf Tage vor den wichtigen Vorwahlen in Indiana und North Carolina - die Unterstützung des früheren Parteivorsitzenden Joe Andrew, der sich noch im vergangenen Jahr für Clinton ausgesprochen hatte.
In Indiana zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab, während nach Umfragen in North Carolina Obamas einst zweistelliger Vorsprung auf zehn Prozentpunkte oder sogar noch weniger zusammengeschrumpft ist.
Superdeligierten werden Entscheidung fällen
Die rund 800 Superdelegierten sind zumeist hohe Parteifunktionäre und Amtsträger, die sich bei der Kandidatenkür auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten Ende August nicht an die Vorwahl-Ergebnisse in den US-Staaten halten müssen. Obama hat dabei zwar bisher mehr an die Wahlresultate gebundene Delegierte gewonnen als Clinton, aber keiner der beiden Bewerber kann wegen des engen Rennens die für eine Nominierung nötige Mehrheit von 2025 erreichen. Die Superdelegierten dürften daher zum Zünglein an der Waage werden. Insgesamt hat Obama bisher einen Vorsprung von etwa 135 regulären Delegierten vor Clinton.
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